SKULPTURENPARK KÖTITZ

Ausgehend von der Idee, Ziegelskulpturen in die Landschaft zu stellen, bot der Arbeitskreis »Sächsische Park(t)räume« einen nicht unter Denkmalschutz befindlichen Park bei Calbitz an.
Ein ehemaliges Schloss, dessen Gemäuer vollständig abgerissen  wurden – kann der Besucher nur noch durch den fast vollständig erhaltenen Schlosspark erahnen.

Dies stieß nunmehr bei bildenden Künstlern vom Künstlergut Prösitz auf großes Interesse. Ohnehin versteht sich dieser Ort als Auslöser vieler landschaftsgestalterischer Ideen. Dies nahm der Heimatverein Calbitz zu seinem ersten Projektversuch an.
Nach einjähriger gemeinsamer Lobbyarbeit im Ort waren die nötigen Kräfte der Gegend mobilisiert. Parallel zu landschafts-pflegerischen Tätigkeiten durch den Heimatverein Calbitz
übernahm das Künstlergut Prösitz die künstlerischen Gestaltungsarbeiten.

Ein besonderer Reiz dieses Skulpturenparkes ist der ausschließliche Einsatz von Ziegel.


Zur Landesgartenschau 2006 fand unter anderem ein bundesweites Ziegelsymposium mit dem Künstlergut Prösitz im Park Kötitz zwischen Oschatz und Wurzen (B6) statt. Träger dieses Projektes war der Heimatverein Calbitz.
Den Besuchern und Touristen wurde somit eine Kunstaktion, in welchem der Entstehungsprozeß einer Ziegelskulptur nachempfun- den werden kann, geboten. Dieser Aktion gingen aber wichtige Vorbereitungen voraus:

1.Phase: Künstlerworkshop 06.3.2006 bis 10.3.2006
Die Künstler  machten sich mit der Situation des Parkes Kötitz, seiner Umgebung, Historie  und damaligen Ausgangssituation vor Ort ein Bild. Sie erhielten die Aufgabe, einen  Entwurf oder ein Modell für ihr Werk im Park Kötitz zu erarbeiten.

2. Phase: Das Künstlergut Prösitz organsierte die Fundamente
im Mai 2006.

3.Phase : Symposium innerhalb Juni-August 2006
Während der Landesgartenschau übernahmen die Künstler in Zusammenarbeit mit Hilfskräften, einem Maurerfachmann (aus dem Ort) und dem Künstlergut Prösitz die Bauausführung.





 
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